Spanien

Unsere Herbstreise nach Spanien stand ganz im Zeichen des Iberischen Luchs.

Der Iberische Luchs (Lynx pardinus) ist eine akut bedrohte Art, die auf der Iberischen Halbinsel beheimatet ist und hauptsächlich in Spanien und Portugal vorkommt. Einst weit verbreitet, ging die Population drastisch zurück, bedingt durch den Verlust von Lebensräumen, Wilderei und eine Abnahme der Beutetiere, insbesondere des Europäischen Kaninchens. Der Iberische Luchs zeichnet sich durch seine Pinselohren, seinen kurzen Schwanz und sein geflecktes Fell aus. Er ist ein Einzelgänger und nachtaktiver Jäger, der hauptsächlich Kaninchen jagt, die den Großteil seiner Ernährung ausmachen. Naturschutzmaßnahmen in den letzten Jahrzehnten einschließlich der Wiederherstellung von Lebensräumen und Zuchtprogrammen in Gefangenschaft haben geholfen die Population zu steigern. Trotz dieser Bemühungen bleibt der Iberische Luchs eine der am stärksten bedrohten Katzenarten der Welt mit einer Population von rund 1.000 Individuen.

Von München aus flogen wir nach Madrid, holten unseren Mietwagen ab und fuhren nach Peñalajo wo wir einige Tage in fotografischen Hides verbrachten. Der zweite Stopp führte uns nach Gato Clavo, wo wir ebenfalls einige Tage die fotografischen Hides zum Fotografieren nutzten. Darüber hinaus erkundeten wir die Umgebung sowie den Parque Natural Sierra de Andújar und Parque Nacional de las Tablas de Daimiel.

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