Uganda Ruanda

In den Weihnachtsferien war es endlich soweit und unsere lang ersehnte Reise zur „Perle Afrikas“ begann mit einem Flug von München nach Entebbe – der Hauptstadt Ugandas.

Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika, der an Kenia, Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, Ruanda und Tansania grenzt. Die Hauptstadt Kampala liegt in der Nähe des Viktoriasees, einem der größten Süßwasserseen der Welt. Mit einer Bevölkerung von etwa 45 Millionen Menschen ist Uganda Heimat einer reichen kulturellen Vielfalt mit verschiedenen ethnischen Gruppen und Sprachen, wobei Luganda und Englisch die am weitesten verbreiteten sind. Das Land erlangte 1962 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft und erlebte seither bedeutende politische Turbulenzen, darunter die Diktatur von Idi Amin in den 1970er Jahren. Die ugandische Wirtschaft basiert hauptsächlich auf Landwirtschaft, die einen großen Teil der Bevölkerung beschäftigt, mit wichtigen Exportgütern wie Kaffee, Tee und Fisch. Der Tourismus spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle, mit Sehenswürdigkeiten wie Nationalparks und Wildtieren, darunter die gefährdeten Berggorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark. Uganda ist bekannt für sein lebendiges kulturelles Erbe, das sich in traditioneller Musik, Tanz und Kunst widerspiegelt. Das Land steht jedoch vor Herausforderungen wie Armut, Gesundheitsproblemen und politischer Instabilität, obwohl laufende Bemühungen zur Verbesserung der Infrastruktur und Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung stattfinden.

Der erste Stopp der Reise führte uns zu den Mabamba-Sümpfen. Dort machten wir uns auf die Suche nach dem berühmten Schuhschnabel. Wir beobachteten auch viele Eisvögel und Bienenfresser sowie die schönen Kronenkraniche. Am nächsten Tag besuchten wir das Ziwa Rhino Sanctuary und fuhren weiter in Richtung der Murchison Falls Region. Der folgende Tag beinhaltete eine Safari im Murchison Falls Nationalpark sowie eine Bootsfahrt auf dem Nil; wir erkundeten auch die Murchison Falls bei einer kurzen Wanderung. Im Kibale Nationalpark machten wir uns schließlich auf die Suche nach den dort lebenden Schimpansen. Wir konnten eine große Gruppe beobachten und waren sehr beeindruckt. Nach einer Wanderung durch die Bigodi-Sümpfe und einer Einführung in die lokale Kultur fuhren wir am nächsten Tag weiter zum Queen Elizabeth Nationalpark. Ein weiteres Highlight der Reise war eine Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal. Unsere Reise führte uns durch das Ishasha-Gebiet in Richtung Bwindi Nationalpark. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark, um die letzten ihrer Art – die Berggorillas – zu bestaunen. Wir besuchten die sanfte, freundliche Kanyonyi-Familie und waren tief bewegt von diesem besonderen Erlebnis. Nach dem Grenzübertritt nach Ruanda reisten wir weiter zum Volcanoes Nationalpark.

Ruanda, auch oft als das „Land der tausend Hügel“ bezeichnet, ist ein kleiner Binnenstaat in Ostafrika, der an Uganda, Tansania, Burundi und die Demokratische Republik Kongo grenzt. Kigali, die Hauptstadt ist für ihre Sauberkeit und Ordnung bekannt. Ruanda hat eine Bevölkerung von etwa 13 Millionen Menschen und ein reiches kulturelles Erbe, welches verschiedene ethnische Gruppen umfasst, hauptsächlich die Hutu und Tutsi. Das Land ist bekannt für seine tragische Geschichte, insbesondere den Genozid von 1994, bei dem schätzungsweise 800.000 Menschen ihr Leben verloren. Seitdem hat Ruanda erhebliche Fortschritte in der Aufarbeitung und Entwicklung gemacht, mit einem Fokus auf Einheit und Versöhnung. Die Wirtschaft basiert hauptsächlich auf Landwirtschaft, wobei Kaffee und Tee wichtige Exportgüter sind. Ruanda wird auch für sein Engagement für Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz anerkannt, insbesondere beim Schutz seiner Berggorillas im Volcanoes Nationalpark. Das Land hat sich zu einem beliebten Reiseziel entwickelt, das Besucher mit seinen atemberaubenden Landschaften, Wildtieren und kulturellen Erlebnissen anzieht. Trotz der Herausforderungen wie Armut und begrenzten natürlichen Ressourcen arbeitet Ruanda weiterhin an wirtschaftlichem Wachstum und sozialem Fortschritt.

Im Volcanoes Nationalpark begraben wir uns auf die Spuren von Dejan Fossi, welche mit ihrer außerordentlichen Courage für den Arterhalt und Schutz der dort lebenden Berggorillas einstand. Es wurde ein Aufenthalt bei der Igisha Familie zu Teil, welche aus 36 Mitgliedern bestand - ein einzigartiges Erlebnis. Den grünen Abschluss der Reise bildete das Golden Monkey Tracking, auf welchem wir den verspielten Äffchen sehr nahe kommen und ihr Verhalten beobachten konnten. Bei Ankunft in Kigali besuchten wir das bewegende Genocide Memorial Center, bevor wir unseren Rückflug antraten.

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